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Der Narr im Alltag - oder der Nutzen, eine Null zu sein

Kategorie
Aus- und Fortbildung
Datum
8. Juni 2017 15:00
Veranstaltungsort
Odenwaldinstitut, Waldmichelbach - Tromm 25
64689 Grasellenbach, Deutschland
Telefon
06207-605-0
E-Mail
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3 teilige Fortbildung

 

Der Narr im Alltag - oder der Nutzen, eine Null zu sein

 

Termine:

9.-13. Mai 2018

4.-8. Juli 2018

1.-5. Oktober 2018

 

Die Mittel des Clowns und des Narren bringen Humor und Wandel zum Lebensweg und Beruf . Sie demonstrieren

* wie Humor den Freiraum schafft, den wir brauchen, um persönlich gesund und kreativ zu bleiben

* wie wir den Raum schaffen, den wir in Familie und Beruf brauchen, um humorvoll zu bleiben

 

Methoden:

 

1)Die Spielfreude des Clowns…

die hilft, unseren inneren lebendigen und kommunikativen Spielraum (wieder) zu entdecken, unser Leben zu wandeln und den Alltag mit Sinn zu beleben. Der Clown lehrt das unbeschwerte Spiel, die wiederentdeckte Unschuld, das Vertrauen in das Leben und das herzhafte, befreiende, verbindende Lachen.

2)Die Perspektive des Narren…

die hilft, manches anders zu sehen und anders auf Situationen zu reagieren, frisch und frech die Dinge auf den Kopf zu stellen, um wahrhaftig und grundsätzlich zu handeln. Der Narr steht für den Mut, Wahrheiten ins Auge zu schauen. Er schafft den freien Raum, um den nötigen Sprung zu wagen und schafft durch seine Sprünge seinen Freiraum. Er vertraut der Weisheit und des Gleichmuts des Herzens und den Mut, dem Herzen zu folgen.

3)Das angewandte Theater
• stärkt die Körperwahrnehmung und den bewussten Körperausdruck

* zur Nutzung der Bühne sowohl ein Spiegel zum Reflektieren der Wirklichkeit

* zum Umgang mit dem eigenen und andern „Esel(n)“

* zum Entdecken von Ressourcen und von Freiraum im „Theater des Alltags“

  • Inszeniert Hindernisse und entdeckt darin eine lösende Komik
    • Fördert den kreativen Prozess

 

Mit Hilfe von Theater, Tanz, Bewegung und den Methoden des Clowns, des Narren

und des angewandten Theaters entwickeln Teilnehmer/innen ein lebendiges Bild für die

Wünsche des eigenen Herzens, um daraufhin Entscheidungen zu treffen, neue Wege

einzuschlagen oder alte Wege neu zu beleben. Mittelpunkt der Kreation ist die „NULL“, die

Schaffung eines kreativen Raumes, Vertrauen in den authentischen Ausdruck und den

Perspektivenwechsel des Narren.

 

9.-13. Mai 2018

 

Teil 1: Humor und Spiel als menschliche Grundqualtität im Umgang mit Alltag und Beruf

David Gilmore demonstriert, wie das Spiel des Clowns und die Haltung des Narren darüber hinaus konkret in ihrem Leben wirken können. Er vermittelt einen persönlichen Prozess, um Clown und Narr als wirksame Elemente erlebbar zu machen. Dadurch können Teilnehmer besser die konkrete Anwendung dieser Haltung individuell nachvollziehen, indem sie Ihr eigentliches, humorvolles und schöpferisches Wesen direkt erleben. Dies nennt er „die Null“. Diese Fortbildung stellt die „Null“ in den Mittelpunkt als zentrale Eigenschaft, die Humor und Lebenswandel zugrunde legt. Er schafft einen spielerischen Raum des Vertrauens, der Spiel, Bewegung und Lebensfreude möglich macht, und rückt die Sprache des Körpers und die Sprache des Herzens in den Mittelpunkt.

Themen des ersten Teils:

 

* Unsere Wirkung über Körper, Fühlen und Denken

* Wahrnehmung und Umgang mit Körpersprache und nichtsprachlichen Signalen

* Die „Null“ als Grundqualität des Humors – Die Verbindung zwischen Humor und Spielraum.

* Die rote Nase als Werkzeug des freien Raums und Methode, eine „Null“-Perspektive zu erleben.

* Impulse als kreative Führung ansehen

* Die Bühne als 2. Wirklichkeit - Dramaturgie und Gesetzmäßigkeiten der Bühne in Bezug auf

unsere Konzeption unserer Wirklichkeit

 

4.-8. Juli 2018

 

Teil 2: Humor als heilsame Qualität – Das Herz des Lachens

Ein natürliches Lächeln und ein Sinn für Humor gehören zum gelösten Lebensgefühl. Die Grundhaltung einer „Null“ das „Gute“ wie das „Schlechte“ zu „umarmen“ ist ein wesentliches Element für einen heilsamen Humor. Für heilsame Prozesse aller Art gehört die Fähigkeit, Gefühle wie Gedanken zuzulassen. Wir lachen gerne über menschliche Schwächen, haben aber selbst große Angst davor, unsere „Schwächen“ zu akzeptieren. Je mehr wir Schwächen verhindern wollen oder verhindern wollen, dass andere sie mitbekommen, verlieren wir zunehmend die Grundfähigkeit, uns zu umarmen. Wir können in einen Teufelkreis des Leugnens geraten, den unseren freien Ausdruck gefangen nimmt. Hier geht es darum, die „lösenden Techniken“ eines heilsamen Humors kennen zu lernen und die Wirkung eines versöhnlichen Lachens auf verschiedene Stadien unserer „Entfremdung“ zu erleben und nachzuvollziehen.

* zwei Modelle: die 5 Aspekte des Menschen und die Gleichung der „radikalen Psychiater“

* Hindernisse und „Teufelskreise“, Lebensspiele und die Komik des Alltags

* Sich von begrenzenden und selbstabwertenden Haltungen und Glaubenssätzen durch die lösende,

versöhnliche und potentiell heilsame Wirkung des Clown- und Narrenspiels lösen

* Lust am Scheitern – der Umgang mit dem „Esel“.

* Eigene spielerischen Übungen für die Wiederherstellung der „Null“ und für die Entwicklung eines

eigenen humorvollen und heilvollen Stils

 

1.-5. Oktober 2018

 

Teil 3: Der Spiegel des Narren - Das Ziel ist im Weg

 

Wenn die „Null“ das Zentrum meiner Kreativität ist, ist sie auch der Standpunkt von dem aus ich gelöst sein kann. Von diesem Standpunkt aus, kann ich meine eigenen Begrenzungen sehen und über sie lachen kann. Wenn ich meinen Alltag aus der „Null“ kreiere, schaffe ich meinen Alltag aus einem Raum des Vertrauens. Hier bieten sich die Traditionen des Clowns und Narren die Grundfähigkeit, Lebensfreude in den Mittelpunkt des Handels zu setzen und sie immer wieder herzustellen, wen man „vom Weg abkommt. Dazu gehört: Die Dinge auf den Kopf stellen, paradox denken und handeln, auf das Herz hören. Wie geht das?

 

* Humor und Begeisterung – Die Wirkung der Absicht auf unsere Motivation und Lebenskraft

* Voraussetzungen zum Erfolg: Spiel als Lebensprinzip und das Scheitern umarmen

* Sich selbst im Spiegel des Narren anschauen – sich von faslchen Selbst lösenden

* Herzimpulse wahrnehmen und gestalterisch einsetzen – was ist ein Fehler?

* Mit den „5 Aspekten“ als Steuerrad fürs Leben umgehen

* Humor als Verbindung zur „Null“ und „Grundabsicht“ - Praktische Visionsgestaltung

* Was könnte der nächste „Narrensprung sein“ sein?


Informationen

Veranstaltungsort:

Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung

Tromm 25, 69483 Wald-Michelbach

Seminargebühr:

  • 1350,00 pro Person

 



 
 

Alle Daten

  • Von 9. Mai 2018 18:00 bis 13. Mai 2018 14:00
    Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag & Sonntag